20 Fakten zur Sauna

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20 Jahre - 20 Fakten

Passend zur Saunawoche im fit wollen wir im November unsere Reihe fortsetzen. „20 Fakten zur Sauna“ heißt es also in diesem Monat.

1. Fakt: Die Sauna hat ihre Ursprünge bereits in der Steinzeit, auch wenn diese ersten „Saunen“ nichts mit den uns bekannten gemein haben. Damals legten sich die Menschen Erdlöcher oder kleine Höhlen mit heißen Steinen aus. Das über diese geschüttete Wasser erzeugte den Wasserdampf. Es wird vermutet, dass diese ersten Schwitzbäder der Reinigung galten. Früheste Funde stammen aus Asien und sind mehrere tausend Jahre alt.

2. Fakt: Mit Entwicklung der Zivilisation und Religion wurden die Erdlöcher und Höhlen zu spirituellen Orten. Sie sollten die Seele von bösen Geistern reinigen. Zahlreiche Funde aus dieser Zeit lassen darauf schließen, dass fast jede Familie eine eigene „Sauna“ hatte. Mit dem Auftauchen der ersten Tempel verstärkte sich der religiöse Kult. Die Saunen wurden immer ausgefeilter, teilweise aufwändig mit Steinen und Figuren geschmückt.

3. Fakt: In Deutschland begann die Geschichte erst spät – offiziell nach dem zweiten Weltkrieg. Während der Olympischen Spiele 1936 baten finnische Sportler um den Bau einer kleinen Sauna. Den Medien blieb diese unbekannte Praxis nicht verborgen, es wurde ausführlich darüber berichtetet. Während des Krieges lernten viele Soldaten an der Ostfront die Sauna kennen. Nach der Rückkehr eröffneten zahlreiche Veteranen erste öffentliche Saunen und setzten so den Grundstein für die Verbreitung.

4. Fakt: Regelmäßige Saunagänge wirken sich positiv auf die Gesundheit aus. Eine finnische Studie der Universität Ostfinnland hat belegt, dass bereits zwei bis drei Saunagänge in der Woche das Risiko auf einen Herzinfarkt um 22 Prozent senken, bei vier bis sieben Besuchen sinkt es sogar um 63 Prozent.

5. Fakt: Der Besuch in der Sauna ist ein regelrechter „Immunbooster“: Das Wechselspiel von Heiß und Kalt wirkt sich positiv auf das Nervensystem aus und kann entzündlichen Prozessen im Körper entgegenwirken.

6. Fakt: Der Temperaturwechsel kurbelt zudem den Kreislauf und Stoffwechsel an. Allerdings sollte man zwischen den einzelnen Saunagängen unbedingt Pausen einlegen, um den Kreislauf nicht überzustrapazieren. Diese sollten länger sein als die Saunaphasen selbst.

7. Fakt: Regelmäßige Besuche in der Sauna stärken den Organismus. Die Widerstandsfähigkeit gegen Erkältungen und Viruserkrankungen erhöht sich.

8. Fakt: Regelmäßiges Saunieren kann nachweislich den Blutdruck senken und den Kreislauf stabilisieren.

9. Fakt: Schwitzen in der Sauna lässt uns aber auch besser durchatmen. Beim Saunagang entspannt sich die Rumpfmuskulatur. Das wirkt sich positiv auf das Fassungsvermögen unserer Lunge aus.

10. Fakt: Besonders gut tun uns Saunagänge nach dem Sport. Man kann durch das Schwitzen eine Übersäuerung der Muskeln oder Verspannungen vorbeugen. Gleichzeitig sorgt die Wärme dafür, dass die durch das Training strapazierten Muskeln gut durchblutet werden.

11. Fakt: Durch die Temperaturen in der Saunakabine steigt die Körpertemperatur, man schwitzt mehr. Der Schweiß transportiert schädliche Stoffe ab, die für die Übersäuerung des Körpers verantwortlich sind.

12. Fakt: Saunieren verbessert die Haut: Abgestorbene Hautschüppchen werden gelöst. Zusätzlich erweitern sich durch die hohen Temperaturen die Blutgefäße, die Durchblutung wird verbessert. Die anschließende Abkühlung verengen die Blutgefäße wieder. Der Effekt: Die Haut sieht rosiger und jünger aus. Zudem erhöht Saunieren die Feuchtigkeitsspeicherkapazität.

13. Fakt: Vor jedem Saunagang steht aus hygienischen Gründen immer das Duschen. Anschließend sollte die Haut jedoch wieder trocken gerieben werden, da diese leichter schwitzt.

14. Fakt: Anfänger sollten zunächst eine Sauna mit niedriger Temperatur wählen oder zur Eingewöhnung ein Dampfbad nutzen und nicht länger als 15 Minuten saunieren. So kann sich der Körper besser an die neuen Anforderungen gewöhnen.

15. Fakt: Die kalte Dusche direkt nach dem Saunagang regt den Kreislauf an und hilft, die erholsame Wirkung zu entfalten. Allerdings sollte man vorsichtig sein und die richtige Reihenfolge beachten: Man beginnt bei den Extremitäten und arbeitet sich nach und nach zum Rumpf und Herzen vor. Aber Vorsicht, zu schnelles Abkühlen kann den Kreislauf überfordern.

16. Fakt: Viele Saunen bieten für besonders Mutige ein Eisbecken an. Nach der Hitze kann dies sehr wohltuend sein. Vor dem Eintauchen sollte man jedoch unbedingt duschen und den Schweiß abwaschen. Der Körper sollte sich langsam gewöhnen – also nicht hineinspringen sondern langsam eintauchen.

17. Fakt: Nach dem Saunieren und dem Abkühlen braucht der Körper eine Pause, um wieder zur Ruhe zu kommen. Ein kleines Nickerchen oder ein wärmendes Fußbad helfen dem Körper, die Anstrengungen auszugleichen.

18. Fakt: Regelmäßige Besuche in der Sauna erhöhen sogar die sportliche Ausdauerfähigkeit. Eine Studie der University of Melbourne hat ergeben, dass Sportler, die regelmäßig die Sauna besuchen, ihre sportliche Performance um 23% verbessern konnten – und das bei gleichbleibendem Trainingsplan. Grund dafür sind ein erhöhtes Blutvolumen sowie gesteigerte Blutplasmawerte. Das vermehrte Blutplasma erleichtert die Herzarbeit, vergrößert die Wasserreserven und hilft dabei, die Eigentemperatur besser zu regulieren. Die natürliche Erschöpfungstoleranz des Körpers wird erhöht und die Leistungsfähigkeit dadurch verbessert.

19. Fakt: Saunabesuche fördern auch das Muskelwachstum. Nicht nur Sporteinheiten führen zur Hyperthrophie – der Größenzunahme des Gewebes durch Zellvergrößerung. Eine Studie hat gezeigt, dass auch ein regelmäßiger Hitzeeinfluss zu schnellerem Muskelwachstum beitragen kann.

20. Fakt: Auch die Gehirnleistung profitiert vom Saunabesuch. Die Hitze begünstigt die sog. Neurogenese – also den vermehrten Ausstoß des Wachstumsfaktors BDNF im Gehirn. Das ist ein Protein, welches sowohl das Wachstum neuer Hirnzellen anregt, aber auch bereits bestehende Neuronen schützt. Auch konnten Studien nachweisen, dass bereits zwei jeweils 15-minütige Saunabesuche pro Woche bei Frauen zu einem 86-prozentigen Anstieg des Neurotransmitters Noradrenalin führen. Dies trägt zu einer erhöhten Konzentrationsfähigkeit und besserer Aufmerksamkeit bei.

 

Bildquellen:

Beitragsbild: Pixabay | Bearbeitung: DELTA BARTH Systemhaus GmbH

Quellen:

http://saunaglossar.de
https://www.cosmopolitan.de/saunieren-fuer-die-gesundheit-8-fakten-die-fuer-regelmaessige-saunagaenge-sprechen-64465.html
https://www.primal-state.de/sauna-wirkung-3-ueberraschende-fakten-fuer-deine-gesundheit/