20 Fakten zu gesunder Ernährung

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20 Jahre - 20 Fakten

Im Mai haben wir Euch bereits 20 interessante Fakten zum Abnehmen präsentiert. Natürlich spielt dabei die Ernährung eine wichtige Rolle. In diesem Monat möchten wir unsere Reihe mit einem Artikel zum Thema „20 Fakten zu gesunder Ernährung“ fortsetzen.

Was gehört eigentlich alles zur gesunden Ernährung? Welche Lebensmittel sind gesund und welche nicht? Ganz nach dem Motto „Der Wolf im Schafspelz“ wollen wir auch über vermeintlich gesunde Lebensmittel aufklären.

1. Fakt: Hat man vor seine Ernährung umzustellen, sollte man nicht zu viel auf einmal wollen. Es ist besser, sich Schritt für Schritt zu nähern und seine Ernährungsgewohnheiten nicht von einem auf den anderen Tag über den Haufen zu werfen. Auch stellen sich Erfolge nicht sofort ein – der Organismus benötigt eine gewisse Zeit, sich einzustellen.

2. Fakt: Man sollte nur dann essen, wenn man auch wirklich hungrig ist – das klingt sehr seltsam. Denn wieso sollte man essen wenn man gar keinen Hunger hat? Noch wichtiger ist es aber, mit dem Essen aufzuhören sobald man satt ist. Andernfalls wird der Körper viel zu stark belastet.

3. Fakt: Hastiges Essen ist ebenso Gift für den Körper. Man sollte immer genügend Zeit für die Mahlzeiten einplanen. Verspürt man ein Hungergefühl und muss eigentlich noch zum nächsten Termin, sollte man ein paar Bissen zu sich nehmen und später in Ruhe essen.

4. Fakt: Schon Kindern erklärt man, dass ordentlich gekaut werden soll – im Idealfall 30 bis 40 mal pro Bissen. Das entlastet den Körper, da für die Verdauung weniger Energie aufgebracht werden muss.

5. Fakt: Eine schlechte Nachricht für die „Süßen“ unter uns: Süßigkeiten oder Süßspeisen im Allgemeinen nach dem Essen verhindern die Verdauung und sollten daher vermieden werden. Wenn man auf das geliebte Dessert nicht verzichten möchte, sollte man mindestens eine halbe Stunde warten.

6. Fakt: „Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages“ - soweit richtig. Aber was ist, wenn man früh noch gar keinen Hunger hat oder es einem bereits bei dem Gedanken etwas zu essen schlecht wird? Dann sollte man die Mahlzeiten einfach nach hinten verschieben. Denn es gibt ja noch keine Regel, dass morgens um 7 Uhr gefrühstückt werden muss. Um ungesunde Snacks zu vermeiden, sollte man sich jedoch ein gesundes Frühstück vorbereiten und mit zur Arbeit nehmen.

7. Fakt: Wasser ist das beste Mittel gegen Durst. Säfte und Smoothies plant man besser als Zwischenmahlzeit oder Vorspeise ein. Auf gesüßte Getränke wie Limonaden oder Energydrinks sollte man bestenfalls verzichten, bzw. nur ab und an trinken. Auch Tees sollten eher nicht als Flüssigkeitslieferant dienen, sondern als Heilmittel. Sie liefern diverse heilende Stoffe, die man je nach Bedarf gezielt einsetzen sollte.

8. Fakt: Wasser am Morgen, egal ob pur oder mit einem Spritzer Zitrone bzw. kalt oder warm, kurbelt die Verdauung an und hilft gleichzeitig die in der Nacht angesammelten Schlacken schnell wieder loszuwerden.

9. Fakt: Brot ist nicht gleich Brot: Auf Weizen sollte man möglichst verzichten. Viele Menschen reagieren auf das Getreide mit Beschwerden. Setzen diese dann auf Backwaren auf Dinkel, Roggen, Hafer, Gerste und ähnliche Sorten, geht es schnell auch mit der Gesundheit wieder aufwärts. Gleiches gilt für Teigwaren wie Pasta oder Reis.

10. Fakt: Ein Leben ohne Zucker ist gesünder – das liest man in letzter Zeit häufiger. An dem ist auch etwas dran: Zucker und zuckerhaltige Produkte tragen enorm zum Unwohlsein und zur Entstehung von verschiedenen Krankheitsbildern bei. Wer den Konsum reduziert oder sogar ganz auf Zucker verzichtet, berichtet häufig davon, sich besser konzentrieren zu können oder auch leistungsfähiger zu sein.

11. Fakt: Rohkost liefert unverfälschte Nähr- und Vitalstoffe. Daher sollte man tagtäglich mindestens eine Portion Rohkost in seinen Speiseplan aufnehmen – ob das ein Obstsalat zum Frühstück, ein gesunder Snack wie Gemüsesticks oder eine Hauptmahlzeit in Form eines Salates ist, spielt dann eine untergeordnete Rolle.

12. Fakt: Jede Mahlzeit sollte Gemüse als Hauptzutat enthalten. Alles andere dient lediglich als Beiwerk. Ob man dieses roh oder gedünstet zu sich nimmt, ist egal. Scharfes Anbraten oder die Zubereitung mit Fett ist jedoch eher kontraproduktiv, da so die Nährstoffe verloren gehen.

13. Fakt: Der Genuss von Fleisch macht in geringen Mengen – circa zwei Portionen pro Woche – nicht krank, es passt dennoch nicht zu einer gesunden Ernährung. Wer auf Fleisch nicht verzichten möchte, sollte auf entsprechende Qualität achten. Vor allem eine artgerechte Haltung ist entscheidend.

14. Fakt: Manchmal kommt er doch, der kleine Hunger zwischendurch. Doch dann ist es wichtig, auf gesunde und – vor allem – selbstgemachte Snacks zurückzugreifen. Beispiele sind: grüne Smoothies, Shakes, Gemüsesticks oder auch Trockenfrüchte.

15. Fakt: Salz darf nur sparsam eingesetzt werden, denn es entzieht dem Körper unnötig Flüssigkeit. Wenn man auf Salz nicht verzichten möchte, greift man am besten auf Kräutersalz – hier ist der Salzanteil durch die beigemischten Kräuter geringer – oder Steinsalz bzw. Kristallsalz zurück. Fertiggerichte sind generell nicht wirklich Bestandteil einer gesunden Ernährung, der übermäßige Einsatz von Salz ist nur einer von vielen Gründen.

16. Fakt: Gewürzmischungen sind mit Vorsicht zu genießen. Sie sind häufig mit Geschmacksverstärkern oder anderen unerwünschten Zusatzstoffen versehen. Hier gilt: Einfach selbst machen!

17. Fakt: Fett ist nicht automatisch ungesund. Jedoch sollte man darauf achten, täglich nicht mehr als 10 bis 30 Prozent – je nach Aktivität – der empfohlenen Gesamtkalorienmenge zu sich zu nehmen. Fett ist dann auch nicht gleich Fett – gesunde Fette und Öle in Bio-Qualität sind immer zu empfehlen. Ebenso ist auf ein ausgewogenes Verhältnis von ungesättigten und mehrfach ungesättigten Fetten zu achten.

18. Fakt: Auch wenn es ungewöhnlich klingt: Wildpflanzen sind gut für eine gesunde Ernährung. Sie enthalten zahlreiche Vitalstoffe und auch der Proteingehalt ist sehr hoch. Die enthaltenen Bitterstoffe schützen das Verdauungssystem und verbessern die Leber- und Gallenfunktion. Egal ob Löwenzahn, Wegerich oder Giersch – experimentieren lohnt.

19. Fakt: Regionale und saisonale Produkte haben viele Vorteile. Man unterstützt lokale Höfe und in Sachen Frische sind Obst oder Gemüse ungeschlagen. Nähr- und Vitalstoffe haben gar keine Chance, verloren zu gehen. Achtet man darauf, tut man nicht nur seinem Körper sondern gleichzeitig der Umwelt etwas gutes. Regionale und saisonale Lebensmittel benötigen weder lange Transportwege noch energieaufwändige Gewächshäuser oder große Lagerflächen.

20. Fakt: Das Essen nach 18 Uhr belastet das Verdauungssystem unnötig. Ist der Körper mit der Verdauung überlastet, kommt es häufig zur Verschlechterung der Schlafqualität.

 

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Beitragsbild: Pixabay | Bearbeitung: DELTA BARTH Systemhaus GmbH

Quelle:

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/gesunde-ernaehrung-die-regeln.html