20 Fakten zu Sport und Psyche

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20 Jahre - 20 Fakten

„Der Wille kann Berge versetzen“ heißt es in einem altbekannten Sprichwort. Ihr kennt aber bestimmt auch den berühmten „inneren Schweinehund“. Genau darum soll es auch in unserem Artikel „20 Fakten zu Sport und Psyche“ aus unserer beliebten Reihe gehen.

Was genau hat Sport mit der Psyche zu tun? Ziemlich viel sogar. Wie besiegt man also den „inneren Schweinehund“? Und wenn das geschafft ist: Wie hält man die Motivation dann aufrecht?

All diese Fragen und noch viele mehr beantworten wir euch in unserem Artikel.

1.Fakt: Der Sportpsychologe und Autor Christian Heiss hat es einmal treffend formuliert: „Menschen sind Gewohnheitstiere, und der innere Schweinehund ist ein Schisshase“. Diesen „Schisshasen“ zu besiegen, bedarf es einiges an Durchhaltevermögen. Dranbleiben – das ist das wichtigste! Denn wenn Sport einmal zur Gewohnheit geworden ist, dann läuft es ganz von allein.

2. Fakt: Der „innere Schweinehund“ ist nicht nur schlecht: Oftmals hilft er dabei, sich nicht selbst zu überfordern. Ein Schritt nach dem anderen und nicht alles auf einmal wollen, das ist der bessere Weg. Denn wenn man seine Ziele zu hoch steckt und diese nicht erreicht, ist man schnell enttäuscht und gibt eher auf.

3. Fakt: Man sollte nicht zu streng mit sich selbst sein: Es muss auch Tage geben dürfen, an denen der „innere Schweinehund“ gewinnt. Denn Zeiten der Regeneration helfen, dass sich ein langfristiger Erfolg einstellt.

4. Fakt: Um seinen selbst gesteckten Zielen auch die Möglichkeit zu geben, diese zu erreichen, sollte man sich Motive überlegen – also die Frage nach dem „Warum?“ stellen. Ob das Motiv für den Sport dann eine gesündere Lebensweise – seinem Körper und sich selbst etwas gutes Tun – oder einfach nur der Wunsch nach der Strandfigur ist, spielt eine untergeordnete Rolle.

5. Fakt: Die Motivation sollte dann aber mit Blick auf die Zielsetzung wohl dosiert sein. Nichts ist schlimmer, als sich vollkommen unrealistische Ziele zu setzen. Fünf Kilo weniger in einer Woche – da freut sich der „innere Schweinehund“. Sein „Einsatz“ ist vorprogrammiert.

6. Fakt: Wer ist schon gern allein? Auch beim Sport kann Gesellschaft wahre Wunder bewirken. Man trifft auf Gleichgesinnte, kann Erfahrungen austauschen, und – was auch nicht zu unterschätzen ist – man kann sich an den Leistungen anderer messen. Ist man besser als sein Gegenüber, scheint man auf dem richtigen Weg zu sein. Kommt man an die Leistung nicht heran, kann dies anspornen, selbst besser zu werden.

7. Fakt: Ein Plan ist ein bewährtes Mittel, um ein Ziel zu erreichen. Was bringt einem das beste Ziel, wenn man nicht weiß, wie man es erreicht? Ein Trainingsplan kann helfen, sich selbst vor Augen zu halten, wo man gerade steht. Hab ich in der vergangenen Woche meine Einheiten alle absolviert oder muss ich eine Extraeinheit einschieben, um wieder im Plan zu sein?

8. Fakt: Wo wir gerade beim Plan sind: Man sollte immer einen Plan B in der Hinterhand haben. Denn unvorhergesehene Umstände, sei es eine Krankheit oder ein wichtiger beruflicher Termin, können einem jederzeit einen Strich durch die Rechnung machen. Unser Tipp: Cool bleiben und nach Alternativen im Terminkalender suchen!

9. Fakt: Bessere Ausdauer, mehr Muskeln, weniger Fett – das ist die häufigste Motivation, mit dem Sport zu beginnen. Doch auch die Psyche profitiert von der körperlichen Ertüchtigung.

10. Fakt: Sport reduziert Stress: Egal ob Laufen, Ballsport oder Radfahren – nach dem Sport stellt sich häufig auch ein gutes Gefühl ein. Studien haben bewiesen: Die Anstrengung baut Stress ab und man lernt gleichzeitig besser mit selbigem umzugehen.

11. Fakt: An manchen Tagen lässt sich der „innere Schweinehund“ nur schwer überlisten. Doch die Mühe, diesem doch die kalte Schulter zu zeigen, zahlt sich aus: Bewegung setzt Endorphine frei - Glückshormone, die schlechte Laune vertreiben. Auch bei der Therapie von Depressionen oder Angststörungen kann Sport helfen.

12. Fakt: Sport stärkt das Selbstbewusstsein. Wer sich bewegt und fit fühlt, ist selbstbewusster und traut sich mehr zu. Alter, Gewicht oder Größe sind hier in der Regel nebensächlich. Wer Sport macht, sieht sich selbst meist in einem positiveren Licht.

13. Fakt: Sport in der Natur macht stark: Egal ob Wandern, Klettern, Rad fahren, Joggen oder Rudern - nach einer Sporteinheit in der Natur, mit einer Extraportion frischer Luft, fühlt man sich doppelt stark. Das liegt nicht zuletzt am Naturerlebnis und an den Sonnenstrahlen.

14. Fakt: Macht Sport wirklich schlau? Fakt ist: Auch unser Gehirn altert. Sport kann Krankheiten wie Alzheimer nicht heilen, dennoch können wir unsere grauen Zellen etwas mittrainieren. Vor allem im Hippocampus, dem Bereich des Gehirns, der für die Überführung von Inhalten aus dem Kurzzeit- ins Langzeitgedächtnis und für das Lernen verantwortlich ist, wird durch ausreichend Bewegung auch das Zellwachstum angeregt.

15. Fakt: Wo wir gerade beim Thema sind: Sport lässt uns auch besser denken. Denn wer regelmäßig sein Herz-Kreislauf-System trainiert, sorgt für einen steten Nachschub an neuen Hirnzellen.

16. Fakt: Eine Runde laufen zu gehen oder sich beim Intervalltraining richtig auszupowern, macht uns ruhiger als ein warmes Wannenbad. Menschen mit einer nachgewiesenen Angststörung hilft körperliche Bewegung nachweislich, besser mit aufkeimenden Angstzuständen umzugehen.

17. Fakt: Beim Sport schüttet unser Gehirn das Glückshormon Dopamin aus - aber auch bei Alkohol, Drogen oder Essen. Manche Menschen sind süchtig nach dem Gefühl, das Dopamin ihnen gibt. Sport kann also dabei helfen, ein Suchtverhalten unter Kontrolle zu bekommen, denn er lenkt vom eigentlichen Verlangen ab. Man sollte dabei nur aufpassen, sich nicht in die nächste Sucht zu begeben.

18. Fakt: Die Schlafqualität verbessert sich durch regelmäßiges Training nachweislich. Damit ist Sport die gesündeste Alternative zu Schlafmedikamenten. Beim Workout erhöht sich die Körperkerntemperatur. Sinkt sie nach einigen Stunden auf die Ausgangstemperatur, sagt sich der Körper: Es ist Zeit zum Schlafen. Ideal ist Sport also in den frühen Abendstunden, wenn noch genügend Zeit bleibt, um wieder runterzukommen.

19. Fakt: Sport macht produktiv: Wer kennt das nicht? Man sitzt mit einem „Knoten im Kopf“ vor einer Aufgabe und ist verzweifelt. Statt krampfhaft zu grübeln, sollten man besser eine Runde um den Block laufen. Kommt der Körper in Bewegung, machen die Gedanken es ihm nach. Studien zeigen, dass regelmäßiger Sport uns produktiver macht und uns mit mehr Energie durch den Tag bringt.

20. Fakt: Und zum Schluss der Ultimative Tipp gegen den „inneren Schweinehund“: Komm ins fit Fitness- und Gesundheitsstudio – wir unterstützen Dich dabei, den ungeliebten Gesellen zu verjagen!

 

Bildquellen:

Beitragsbild: Pixabay | Bearbeitung: DELTA BARTH Systemhaus GmbH

Quellen:

https://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article141532434/Neun-gute-Tricks-gegen-den-inneren-Schweinehund.html
https://www.brigitte.de/gesund/fitness-fatburn/psyche--11-gruende--warum-sport-viel-mehr-als-nur-fit-macht-10187644.html